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Über das Verhältnis von Kunst und Wissenschaft: “Wald vor lauter Bäumen”

“Wenn wir etwas wissen wollen, versuchen wir uns in der Regel die Welt sprachlich verfügbar zu machen. Wir entwickeln Theorien, Modelle und Konstruktionen über die Welt, in der wir leben. Wir erstellen Enzyklopädien und Wissensdatenbanken, in denen wir unsere Antworten verwalten. In ihnen haben wir ein abrufbares Wissen, das wir ihnen anvertraut haben. Was aber ist mit dem, über das sich nicht verfügen lässt, weil es unsere Aufmerksamkeit, unsere Präsenz und unsere Anteilnahme fordert? Was ist mit den Wissensschätzen, über die wir keine Gewissheit gewinnen, weil sie nicht einfach reproduzierbar sind: Dinge, die uns in ihrer Einzigartigkeit erscheinen, Ereignisse, die der Einfühlung bedürfen, Begegnungen, die sich in der Stille vollziehen oder sich nur in ihrem Klang, ihrem Geruch, ihrer Erscheinung oder ihrer Bewegung vernehmen lassen?”

Vortrag aus Anlass der Gründung des Institute for Subjective Experience and Research (ISER) über “Kunst und Wissenschaft”:

Entwicklung eines Moduls zur Förderung der Wahrnehmung und Selbstwirksamkeit bei Rettungspersonal

Podiumsgespräch am 15.03.2012 über eine Qualifizierungsmaßnahme für den Rettungsdienst von Baby-Notarztwagen. Sie dient der Förderung der Wahrnehmung und Selbstwirksamkeit bei Rettungspersonal des neonatologischen Notfall- und Transportdienstes als Bestandteil des ganzheitlichen “Baby-Notarztwagen-Systems Felix” der Björn Steiger Stiftung:

Das unvermitteltere Dritte

„Das unvermittelbare Dritte” als wesentliches Element kunsttherapeutischer Praxis wurde vor 20 Jahren von Paolo Knill in den wissenschaftlichen Diskurs eingeführt. Er charakterisierte damit jenen Moment, in dem aus einer therapeutischen Begegnung unvermittelt etwas Neues hervorgeht oder auftaucht. In der Entwicklung der jungen kunsttherapeutischen Disziplin war das vor 20 Jahren ein Meilenstein für eine phänomenologische Theoriebildung in der Kunsttherapie. In dem hier vorliegenden Interview aktualisiert Knill seine Überlegungen über das Dritte. Es wurde am 12. November 2010 in Bremen aufgezeichnet.
Die hier vorliegende Fassung des Interviews ist geküzt.

Hier können Sie das vollständige Interview sehen:

Campus Arts & Change

Der neue Campus Arts and Change am Harburger Binnenhafen bietet in den Lofts einer ehemaligen Seifenfabrik auf über 2.000 Quadratmetern große Ateliers und Studioräume. An dem neuen Standort wird der Bachelorstudiengang Expressive Arts in Social Transformation (EAST) angeboten, der einzigartig in Deutschland ist, sowie die beiden Masterstudiengänge Kunstanaloges Coaching und Intermediale Kunsttherapie. Die Studiengänge tragen künstlerische Ansätze in nicht-künstlerische gesellschaftliche Handlungsfelder.
Hier ist das Video zum Campus:

Artistic Research

Künstlerische Forschung ist ein zentrales Merkmal künstlerisch therapeutischer Praxis. Sie war Thema einer Tagung, die im Mai 2013 stattfand und die sich selbst eines künstlerischen Formats bediente: das Format der Collage. Der Tagung folgte eine künstlerische Dokumentation, die unter www.artisticresearch.info zu sehen ist:

Bildschirmfoto 2016-08-21 um 16.00

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