Unter einem Beitrag von mir auf LinkedIn unter der Überschrift ANTIFA, unter dem ein Foto der Geschwister Scholl zu sehen war, fand ich folgenden lesenswerten Kommentar, den ich hier teilen möchte.
Kategorie: Allgemein
Mein neues Buch ist da:
ES IST NICHT VORBEI
Auf der Suche nach der Vergangenheit
Eine philosophische Erzählung
Vergangenheitsverlag
Ab jetzt im Buchhandel
Die Banalität des Bösen
Es ist wie aus einem Drehbuch zur Abschaffung der Demokratie: Die Ermordung des ultrarechten Influencers Charlie Kirk am Mittwochabend nehmen die die Vertreter der Rechten zum Vorwand, die von ihnen als „linksextrem“ bezeichneten Gruppen, darunter auch Demokraten, für die Herstellung einer gewaltbereiten Atmosphäre verantwortlich zu machen und ins Visier zu nehmen. Dabei sind es die Rechten, die, wie auch Kirk, gegen Minderheiten hetzen und sie zum Freiwild machen.
Man stelle sich das mal vor: Markus Söder ohne Unterleib!
Nicht falsch verstehen! Wenn Markus Söder eine Wurst wäre, würde ich jeden Fleischkonsum sofort einstellen.
Gestern hat er aber etwas gesagt, das ich erstmal verdauen muss: „Ohne Auto, Maschinenbau und Chemie ist Deutschland eine Dame ohne Unterleib.“ Ups!
Wie ist das zu verstehen? Die Frau als Gebärmaschine?
Trumps Machtergreifung: Ein Erklärungsversuch
Um zu begreifen, wie Trump gerade die Demokratie abschafft, lohnt sich ein Exkurs in die politische Theorie und Sozialphilosophie, die sich damit beschäftigen, wie totalitäre Systeme funktionieren und wie sie es schaffen, Massenbewegungen zu mobilisieren.
Es geht nicht um Leistung. Es geht um Kultur!
Der Spruch „Leistung muss sich wieder lohnen!“, kommt wie eine Selbstverständlichkeit daher. Klingt fast so, wie: „Arbeit macht frei!“ oder: „Ist doch nicht immer Wochenende!“
In Wirklichkeit ist er das Transportmittel für eine diskriminierende Kultur, die sich gegen sozial benachteiligte Menschen und Minderheiten richtet. Friedrich Merz macht ihn schließlich zu einer finanzpolitischen Unausweichlichkeit: „Wir können uns diesen Sozialstaat nicht mehr leisten!“
Wer bin ich?
Als Kind hatte ich noch keine Ahnung von den Prüfungen, die ich zu bestehen haben würde. Aber ich wusste, wie das ist, die Welt zu entdecken — mit den eigenen Händen. So, wie Kinder das eben machen.
Dann kam ich in die Schule und musste lernen, still zu sitzen. Das war nichts für mich. Ich fiel durchs Raster, flog irgendwann von der Schule und bekam zum Abschied ein vernichtendes Zeugnis.
Warum Menschen keine Fische sind
Man kann sich zu recht fragen, warum in Deutschland rechtsradikale Positionen wieder diskursfähig werden. Warum wir offenen Auges auf eine Klimakatastrophe zusteuern. Oder warum es in den USA keinen Aufstand gegen einen Präsidenten gibt, der die Demokratie abschafft…
Widerstand bedeutet, gegen den Strom zu schwimmen. Für den Philosophen Hans Blumenberg war die Strommetapher in ihrer umgekehrten Bedeutung – als ein Schwimmen mit dem Strom – ein Kennzeichen der modernen Gesellschaften, „sich naturgemäß und sachgerecht zu verhalten“, um sich effektiv die Natur einzuverleiben und sie sich zu unterwerfen. Wer mit dem Strom schwimmt, wird eins mit dem Medium, in dem er sich bewegt. Er bewegt sich wie ein Fisch im Schwarm.
„Invisible People“
Als ich die Hasstiraden von Trump auf die Obdachlosen hörte, musste ich daran denken, wie ich während meiner Studienzeit in San Francisco Obdachlose gemalt hatte. Ich hatte ihnen in die Augen geschaut. Jemand, der hasst, der macht das nicht.
Gehasst wird ungenau. Am besten gedeiht Hass auf der Basis von Stereotypen und Vorurteilen. Das Objekt des Hasses kann ihnen nicht entgehen.
Donald Chrupalla?
In einem Interview mit der „New York Times“ nimmt sich Beatrix von Storch Trump als Vorbild für ihre Partei. Tino Chrupalla denkt im gestrigen ZDF-Sommerinterview an eine Allein-Herrschaft nach diesem Vorbild nach und schwadroniert, „ob wir überhaupt einen Koalitionspartner brauchen“. Er sieht die AfD bei mindestens 40 Prozent und eigentlich schon an der Regierung. Den Spahn braucht er dabei gar nicht mehr.