Wie Weltanschauungen entstehen

Der Begriff „Weltanschauung“ taucht das erste Mal 1790 bei Immanuel Kant auf und bezeichnet das Vermögen, die Welt in ihrer Gesamtheit wahrzunehmen und in sprachliche Begriffe zu fassen. Eine Weltanschauung ist folglich sowohl das Ergebnis sinnlicher Wahrnehmung, als auch sprachlicher Reflexion. Je nachdem, wie sie sprachlich verfasst ist, verändert sich auch das, was sich der Wahrnehmung verdankt.