Könnte ich so nicht schreiben, wenn ich öffentliches Geld erhalte. „Wer öffentliches Geld erhält, soll nicht gendern,“ sagt Wolfram Weim*er, der öffentliches Geld erhält.
Mutwillige Eingriffe durch das Gendern sind, sagt er, „nicht nur unnötig, sie beschädigen auch die Schönheit unserer Sprache.“ Das hat er jetzt aber wirklich schön gesagt, oder?
Autor: Peter
Liebes Deutschland,
ich soll Dich lieben?
Wie soll das denn gehen?
Ich liebe Kartoffeln mit Quark und Leinöl.
Ich liebe Wok Teriyaki! Wie bitte? Das ist nicht deutsch? Sorry!
Ich liebe Spaghetti – al dente müssen die sein! Ach so! Ist auch nicht deutsch!
Weniger Söder. Mehr Grundgesetz!
563 Euro Bürgergeld im Monat. Das findet Markus Söder zu viel. Zumindest wenn man aus der Ukraine kommt. 563 Euro!
Deswegen hat er für einen Stopp aller Bürgergeld-Zahlungen an Geflüchtete aus der Ukraine plädiert. Und warum? Weil er so wunderbar die Ukrainer gegen die anderen Asylberwerber*innen ausspielen kann.
Was man von der „Adolf-Hitler-Rose“ lernen kann
Man muss ja mit Metaphern vorsichtig sein. Bei dieser aber dachte ich: „Klar! Den Rechtsextremismus kann man ohne Weiteres mit der massiven Verbreitung der Kartoffel-Rose in Norddeutschland vergleichen!“ Klingt verrückt, oder?
„Die Drei von der Tankstelle“
Die Rechtsextremisten hatten ja schon immer etwas gegen die bundesdeutschen Verfassungsorgane. Warum etwas schützen, was sie abschaffen wollen? Jetzt hat die Union die Wahl der neuen Verfassungsrichter zu einem politischen Kraftakt gemacht, damit das Bundesverfassungsgericht nicht zu „links“ wird.
„Ziemlich gute Freunde“
ch frage mich, was Trump und Netanjahu da getrunken haben. Jedenfalls scheint es Netanyahu um den Verstand gebracht zu haben und er schreibt an das Nobelpreiskomitee einen Brief, in dem er Trump für den Friedensnobelpreis vorschlägt.
Trump findet das einfach nobel. Alfred Nobel kennt er nicht. Eigentlich wollte er ja Papst werden, aber das hat bekanntermaßen nicht geklappt. Umso mehr ist er jetzt überwältigt und sagt zu „Bibi“, wie er Netanjahu nennt: „Wow! Gerade von Dir ist das sehr bedeutungsvoll!“
Normative Normalität
Wenn ich an bestimmte Politiker denke, denke ich immer an „Mord mit Aussicht“!
Nein! An die Krimi-Serie.
Warum ich dabei an Politiker denke? Naja, wenn ich Dietmar wäre, würde ich sagen: „Endlich sagt’s mal jemand!“
Wer wissen will, wie traditionelle Rollenklischees und Diskriminierung zusammenhängen, sollte sich eine alte Folge aus dieser Fernsehserie ansehen. Die spielt in Hengasch. Und was in Hengasch passiert, das ist „normal“.
AfD-Verbot: Weggucken gilt nicht!
Friedrich Merz findet, ein AfD-Verbot riecht nach politischer Konkurrentenbeseitigung. Interessant! Merz begreift eine rechtsextremistische Partei als Konkurrenz!
Ehrlich gesagt, verstehe ich aber diese ganze Debatte nicht. Es ist doch keine Frage des politischen Diskurses, ob eine verfassungsfeindliche Partei verboten wird oder nicht! Es ist auch keine taktische Frage, wie man sich gegenüber einer rechtsextremistischen Partei verhält. Es ist eine Frage, die gerichtlich entschieden werden muss.
Au der Suche nach dem Sinn
Wenn ich hier den Sinn von Kriegen in Frage stelle, frage ich nicht nach ihrer Bedeutung und ihrem strategischen Nutzen, sondern danach, wie wir miteinander leben wollen.
Warum mir das wichtig ist?
Weil es einen Unterschied macht, ob wir nur nach dem Gehalt oder Zweck einer Handlung fragen oder nach ihrem intrinsischen Wert.
Kollektive Bestrafung
Immer, wenn in Gaza Bomben niedergehen, wenn sogar Sanitäter getroffen werden oder wenn Menschen an Verteilstellen erschossen werden, frage ich mich, wer eigentlich den Finger am Abzug hatte. Das sind ja Menschen, die auf Menschen schießen.