Heute, am Gedenktag für die Opfer des Holocaust, gedenke ich auch meines Großvaters Hans Buttersack. Er starb am 13. Februar 1945 im Alter von 65 Jahren im Konzentrationslager Dachau an Fleckfieber, einer Krankheit, die von Läusen übertragen wird und sich unter mangelhaften hygienischen Bedingungen epidemisch ausbreiten kann. Die haben in dem völlig überfüllten Lager geherrscht und dort täglich bis zu 150 Häftlingen das Leben gekostet.
Kategorie: Elementor-2024
Die Zukunft ist jetzt!
Und schon wieder sind sie auf den Zug aufgesprungen: Ich habe keine Ahnung, was ich von dem neuen Bundeshaushalt halten soll. Aber dass die CDU als neuralgische Punkte die Migrantinnen und die Bürgergeldempägerinnen identifiziert, ist einem Bedrohungsszenario entliehen, das Rechtsextremisten entworfen haben.
Nicht alle Nazis, Herr Merz?
Die Wählerinnen und Wähler der AfD seien nicht alle Nazis, sagt Friedrich Merz. Ich frage mich: Was sind sie dann? Jemand, der eine Partei wie die AfD wählt, die völkische Ideologien und rassistisches Gedankengut vertritt, ist kein Nazi, sondern…? Protestwähler? Wutbürger? Mitläufer? Irrläufer? Werden jetzt schon diejenigen unsichtbar gemacht, die hinterher sagen werden: Ich habe von allem nichts gewußt?
Es ist 5 vor 33
Drei Beobachtungen in der letzten Stunde:
Auf der Demonstration in Frankfurt, so lese ich in der TAZ, hält ein Mann ein Pappschild in die Höhe mit der Aufschrift: „Es ist 5 vor 33“.
Ein Junge hat auf sein Schild geschrieben: „Wir sind alle anders“.
In einem Kommentar zu einem Beitrag auf LinkedIn über die Wannseekonferenz lese ich, man müsse doch endlich die Vergangenheit hinter sich lassen und vorwärtsschauen.
Über den Hass
Wie kommt jemand auf die Idee, Millionen Menschen aus Deutschland nach Afrika deportieren zu wollen: Asylbewerber, Ausländer mit Bleiberecht – und „nicht assimilierte Staatsbürger“? Welche Weltanschauung steckt dahinter?
Die Rhetorik der Faschisten
In der aktuellen Diskussion über ein AfD-Verbot geht es vor allem um die Verwendung von faschistischer Rhetorik. Um zu verstehen, wie die extremen Rechten heute sprachlich Grenzen zu verschieben suchen, lohnt es sich einen Blick auf diese Rhetorik zu werfen.
Warum Geschichte nicht von gestern ist, Herr Aiwanger
Geschichte, so könnte man annehmen, ist Vergangenheit. Und Vergangenheit war gestern. Sie ist vorbei, wenn sie nicht mehr in mein frisiertes Fotoalbum passt. Und wenn ein Foto von mir, das ich schon aussortiert hatte, in einem anderen auftaucht: Mein Gott, was habe ich noch damit zu tun. Das ist 30 Jahre her!