… ruft Elon Musk und streckt bei der Amtseinführung von Trump seinen rechten Arm schräg nach oben.
Was ist „kein gewöhnlicher Sieg“?: „Beim Hitlergruß wurde der rechte Arm mit flacher Hand auf Augenhöhe schräg nach oben gestreckt. Dazu wurden meist die Worte ‚Heil Hitler‘ oder ‚Sieg Heil‘ gesprochen. Wenn der Gruß Adolf Hitler persönlich entboten wurde, lautete die Grußformel ‚Heil mein Führer‘ in Anlehnung an die Anrede ‚Mein Führer‘.“ (Wikipedia)
Autor: Peter
Wie Söder nach rechts gekippt ist
Söder kann sich Schwarz-Grün nicht vorstellen. Und warum?
Mit Blick auf Österreich sagt er, Schwarz-Grün sei schuld an dem Erstarken der Extremisten: „Viele sehen, dass Schwarz-Grün diese Entwicklung verstärkt hat. Österreich hat gezeigt, wohin Schwarz-Grün führt: nur zum extremen Erstarken von anderen Kräften, dort der FPÖ.“
Was er damit sagen will: Wenn sich die CDU/CSU nicht klar von den Grünen abgrenzt, erstarken die Rechtsextremisten. Er sagt nicht, warum das so ist, sondern er grenzt sich erstmal ab. Und wie macht er das? Er zieht eine Brandmauer hoch, indem er eine andere einreißt.
Weidels Farbenlehre
Also: Entweder hat Alice Weidel den Geschichtsunterricht immer geschwänzt oder ihr Lehrer hieß Bernd Höcke.
Im Gespräch mit Elon Musk sagt sie: „Hitler war ein Kommunist“. Momentmal! Wurden die Kommunisten nicht in Konzentrationslager gebracht? Naja, wird sie sagen: Der Hitler hat sich doch als Nazi getarnt!
„Law and Order“
Ich bin ja kein Jurist. Aber nach den Auslassungen von Friedrich Merz über die doppelte Staatsbürgerschaft frage ich mich, ob ich ihn nicht zu Teilen als gesichert rechtsextrem einstufen muss. Merz fordert, Straftätern mit doppelter Staatsbürgerschaft den deutschen Pass abzuerkennen, um sie abschieben zu können. Das ist rassistisch.
Linnemann: „Für diese Typen haben wir keine Raster“
„Wir zeichnen uns aus durch Respekt und Anstand“, sagt der Generalsekretär der CDU Carsten Linnemann und meint mit „wir“ vermutlich sich selbst. Auf wen sich Respekt und Anstand beziehen, ist mir nicht bekannt. Jedenfalls nimmt er psychisch kranke Menschen davon aus.
Er will als Konsequenz aus dem Anschlag in Magdeburg ein Register psychisch kranker Menschen anlegen, weil sie potentielle Gefährder seien: […]
„Your silence will not protect you.“
Wenn ich als Kind an Weihnachten ein Gedicht aufsagen oder auf der Blockflöte etwas vorspielen sollte, habe ich die Augen zugemacht und mir vorgestellt, dass niemand da ist, vor dem ich mich blamieren kann.
Das funktioniert vielleicht, wenn man ein Gedicht aufsagt oder etwas auf der Blockflöte vorspielt. Im wirklichen Leben hilft es nicht.
Der „anständige“ Deutsche
„Wir werden die Zukunft nicht im Rückwärtsgang erreichen…“, hat Robert Harbeck in seiner Rede zur Vertrauensfrage mit Blick auf das Wahlprogramm der CDU gesagt. Das ist nicht nur Wahlkampfrhetorik.
Welche Richtung schlägt die CDU ein? „Wieder nach vorne“ ist ihr Wahlkampfslogan. Wo aber ist Vorne? Wenn ich mich umdrehe ist Vorne da, wo gerade noch Hinten war.
Was hören Sie, Herr Merz?
Friedrich Merz skizziert im Interview mit der Rheinischen Post sein politisches Programm: „Mit uns werden die Unternehmen und die Arbeitnehmer wissen, was wir vorhaben. Fleiß wird sich wieder lohnen, das sogenannte Bürgergeld wird verschwinden. Und wir werden das Cannabisgesetz streichen, weil es eine Gefährdung der jungen Generation darstellt und für massiv steigende Kriminalität sorgt.“
Diese Aussagen beruhen auf einer Verknüpfung von scheinbar komplementären Faktoren […]
Bett, Brot und Seife
Unmittelbar nach dem Sturz von Assad schlug Jens Spahn reflexhaft vor, für alle, die nach Syrien zurückkehren, Flugzeuge zu chartern und ihnen ein Startgeld von 1.000 Euro in die Hand zu drücken.
Geht’s noch?, dachte ich mir. Geht noch! In ihrem Wahlprogramm hat die CDU/CSU sich jetzt selbst übertroffen. Friedrich Merz erklärt die „Begrenzung der irregulären Migration“ zur wichtigsten Aufgabe, sozusagen zur „Mutter aller Probleme“.
The Sound of Silence
Robert Habeck hat von Respekt gesprochen, den er sich in der politischen Debatte wünscht. Ich finde das gut. Das setzt nämlich voraus, auch mal zuzuhören. Auch wenn es mir manchmal schwerfällt, einfach die Klappe zu halten. Wenn ich es aber tue, ist das der „Sound of Silence“.