Christian Lindner beklagt sich, man würde Steine hinter ihm her werfen.
Wer macht denn sowas?
Niemand: Lindner fabriziert die Steine nämlich selbst!
Gestern hat er einen weiteren Stein den Lesern zur freien Verwendung überlassen.
Christian Lindner beklagt sich, man würde Steine hinter ihm her werfen.
Wer macht denn sowas?
Niemand: Lindner fabriziert die Steine nämlich selbst!
Gestern hat er einen weiteren Stein den Lesern zur freien Verwendung überlassen.
wissen Sie, was mich an Ihnen stört?
Dass Sie immer alles besser wissen. Die Besserwisser sind aber die Allerschlimmsten! Die wissen immer alles, haben aber eigentlich gar keine Ahnung.
Haben Sie schon Ihren Post vom Vortag gelesen?
Nein? Das dachte ich mir! Sie schreiben da nämlich Sachen, bei denen ich mir eine Maske aufsetzen muss, um noch Luft zu kriegen:
Ich versuche, zwischen folgenden Nachrichten, die mir gestern in die Hände fielen, einen Zusammenhang herzustellen:
Die Rechtsextremisten leugnen den Klimawandel. Das ist nicht neu. Sie sagen: „Das ist Schwindel! Alles Geldmacherei!“ (Trump) oder „Das sind imaginierte Weltuntergänge in ferner Zukunft!“ (Weidel).
Jens Spahn sagt, wir brauchen jemanden wie Friedrich Merz. Wörtlich: „Das größte Bedürfnis der Deutschen ist gerade das nach Führung. Dass jemand sagt, wo es lang geht, eine Idee hat.“
Dann denke ich: Die Deutschen hatten ja mal einen Führer, der gesagt hat, wo es lang geht und der eine Idee hatte. Und das ist jetzt Friedrich Merz?
Ich unterhalte mich mit meinem Schatten an der Wand.
Christian Lindner hat einmal erzählt, das erste Wort seines Lebens sei „Auto“ gewesen. Ich glaube das zweite Wort war „Ich!“ Und dabei ist es auch mehr oder weniger geblieben.
In der letzten Zeit ist das „Ich!“ demoskopisch in den Keller gegangen. Deswegen hat er sich vor einigen Wochen in Potsdam mit seinen Parteifreunden getroffen und überlegt, wie er sich wieder beliebt machen kann.
Meine Nichte hat einen Beitrag von mir gelesen und dabei einen Fehler entdeckt: „Nicht hinsehen und die Augen nicht verschließen, macht den anderen als soziales Subjekt unsichtbar.“ Sie meinte, darin wäre ein „nicht“ zu viel.
Nicht hinsehen oder die Augen vor dem Grauen verschließen, weil man es nicht erträgt, ist eine menschliche Praxis. Nicht hinsehen und die Augen nicht verschließen, macht den anderen als soziales Subjekt unsichtbar. Und das ist in der eigentlichen Bedeutung des Wortes Diskriminierung.
Robert Habeck stellt sich als Kanzlerkandidat der Grünen zur Verfügung. Ich finde das gut. Unabhängig davon, ob er es wird oder nicht. Ich wünsche mir keinen Merz. Ich unterstütze nicht den Kanzlerkandidaten, der in den Umfragen vorne liegt, sondern den, dessen politische Agenda ich teilen kann!
Wahrscheinlich werden wir demnächst wissen, wie die Wahlen in Amerika ausgegangen sind. Ich habe mir schonmal meine Katzenohrenmütze angezogen. Mit den „Pussy hats“ waren 2017 Tausende gegen Trump durch die amerikanischen Straßen gezogen, der mit seinen Hassreden gegen Minderheiten zu einem Symbol für Sexismus und Rassismus geworden war.
Gestern habe ich die „RosebuschVerlassenschaften“ besucht. Das ist ein Kunstprojekt in der Turbinenhalle eines ehemaligen E-Werks in Hannover, in dem tonnenweise industrielle Güter der früheren Conti-Werke zusammengetragen worden sind: Eisenteile, Gummischläuche, -reifen und -matten, Gitterwagen und Regale, Riemen, Taue, Schuhe, Matallpritschen…