„Die rechtliche Einordnung des US-Einsatzes ist komplex“, sagt Friedrich Merz.
Das ist sie aber nicht.
Jeder weiß: Es geht Trump um Öl — nicht um Menschenrechte.
Annalena Baerbock ist gelungen, was Friedrich Merz zu komplex ist:
„Die UN-Charta ist nicht optional – sie ist unser Leitfaden, in ruhigen Zeiten wie in Krisenzeiten, wie heute in Venezuela, die in der US-Militäraktion gipfelten.
Artikel 2 der UN-Charta legt eindeutig fest, dass alle Mitglieder der Vereinten Nationen in ihren internationalen Beziehungen jegliche Androhung oder Anwendung von Gewalt gegen die territoriale Integrität oder die politische Unabhängigkeit eines Staates oder jede andere Weise, die mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbar ist, unterlassen.
Die Achtung der UN-Charta und des Völkerrechts ist das Fundament der internationalen Ordnung.
Eine friedliche, sichere und gerechte Welt für alle ist nur möglich, wenn der Rechtsstaat und nicht das Recht des Stärkeren gilt. Und wenn die Menschenrechte, einschließlich derer des venezolanischen Volkes, Vorrang vor Menschenrechtsverletzungen haben.“
Trump denkt nicht an eine friedliche und gerechte Welt.
Es ist stattdessen so, als würde ein Verbrecher einen anderen zur Strecke bringen wollen. Damit er selber die Beute kriegt.